… doch dann war sie in Vegas und betrunken

Wer die Until-Reihen von Aurora Rose Reynolds kennt, der weiß, dass sie im Grunde nach einem immer relativ ähnlichem Schema ablaufen. Ein Mayson trifft seinen Gegenpart und trotz aller Gegenwehr müssen sie sich in ihn verlieben. So geht es auch Ashlyn. Durch Zufall trifft sie ihren Gegenpol in einem kleinen Coffee-Shop als sie sich gerade ihr Frühstück holt. Unglücklicherweise stellt sich kurz darauf heraus, dass er ihr Chef und noch dazu ein totales Arschloch ist.

Dillon ist durchaus bewusst, dass Ashlyn Mayson völlig betrinken ist, als sie vorschlägt, zu heiraten. Ihm ist klar, dass er sie zurück ins Hotel und ins Bett bringen sollte, stattdessen tut er das, was er schon immer tun wollte. Sie zu der Seinen machen. Dass Ashlyn ihn für ein Arschloch hält, macht die Sache zwischen ihnen nicht einfacher, doch jedes Mal, wenn er sie berührt, spürt er, dass seine Entscheidung die richtige war. Nun muss er nur noch seine frisch Angetraute davon überzeugen und vor der Person beschützen, die ihre Beziehung um jeden Preis zerstören möchte…

Schon im vorherigen Band “June” zeichnete sich die etwas komplizierte Beziehung von Ashlyn zu ihrem Chef Dillon ab. Die Vorschriften bezüglich ihrer Kleidung war da nur ein Punkt, der zu Diskussionen führte. Dies ist übrigens auch in “Until You: Ashlyn” nicht anders. Dillon kritisiert sie häufiger für ihre Outfits, die in seinen Augen zu kurz, zu eng oder schlichtweg zu sexy sind. 

Er mustert mich langsam von oben bis unten, was dazu führt, dass sich meine Haut plötzlich zu heiß und zu eng anfühlt. “Ich brauche keine hübschen Dinge zum Angucken um mich herum. Ich brauche jemanden, der weiß, was er tut, wenn er mit mir zusammenarbeitet. …”

Zitat S. 9

Meine erste Reaktion als ich “Ashlyn” in der Hand hielt? “Meine Güte ist das Buch diesmal dick!” Ich habe inzwischen geschaut, tatsächlich sind es nur so etwa 15 Seiten mehr. Ich hätte mehr erwartet aber so hob sich die Stimmung in Erwartung zusätzlicher Seiten. 

Kaum in Händen habe ich mit dem Lesen auch begonnen. Wie bei den vorherigen Bänden war es aber auch wieder viel zu schnell vorbei. Die Story wie gewohnt leicht und flüssig. Die Charaktere sind gut angelegt und verfügen über ausreichenden Hintergrund. 

Dennoch gibt es diesmal einen kleinen Kritikpunkt. Auch wenn es mehr ein paar mehr Seiten hat, war das Ende schon fast zu schnell. Das Geschehen überschlug sich, ich war verwirrt und dachte ich hätte etwas überlesen. Ich habe zurück geblättert, doch nichts übersehen. Dennoch blieb das Gefühl, das etwas fehlt. Das Setting hat so abrupt gewechselt, dass es einfach nur seltsam war und mich aus dem Lesefluss gerissen hat. 

Kann es trotz des Minuspunktes mit den anderen Büchern mithalten? Ja, definitiv. Es hat sogar einen kleinen Hang zu mehr Gefühl. Ich bin gespannt, wie sich der Stil der Autorin mit dem nächsten Buch weiter entwickelt.

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