Auf dieses Buch war ich sehr neugierig. Der Klappentext klang super und die Leseprobe klang vielversprechend. Als sich nun jedoch die Wahl zwischen Buch und Hörbuch stellte, habe ich bewusst zum Hörbuch gegriffen. Das kommt inzwischen tatsächlich relativ häufig vor und ich bin selbst doch etwas erstaunt, wie viel Spaß ich mittlerweile auch beim „Bücher hören“ habe.

Ein Überlebenskampf nach eigenen Regeln. Ein unerbittlicher Wettlauf gegen die Zeit. Es gab ein Leben Davor. Dann kam die Seuche. Übrig blieben nur die Teenager. Jetzt, ein Jahr Danach, werden die Vorräte knapp und die Überlebenden organisieren sich in Stämmen. Jefferson, Führer wider Willen des Washington-Square-Stamms, und Donna, in die er heimlich verliebt ist, haben sich ein halbwegs geordnetes Leben in all dem Chaos aufgebaut. Doch als Brainbox, das Genie ihres Stammes, eine Spur entdeckt, die zur Heilung der Krankheit führen könnte, machen sich fünf von ihnen auf in die gefährliche Welt jenseits ihres Rückzugsortes – Schießereien mit feindlichen Gangs, Flucht vor Sekten und Milizen, Überleben in den Gefahren der U-Bahnschächte inklusive. Denn trotz aller Aussichtslosigkeit glaubt Jeff an die Rettung der Menschheit. Authentisch erzählter packender Endzeit-Thriller – eine Welt ohne Erwachsene – von dem Oscar®-nominierten Erfolgsregisseur Chris Weitz („Twilight“, „About a Boy“), gelesen von Maria Koschny und Julian Greis.

Einstieg

Der Einstieg ins Hörbuch war für mich sehr leicht. Durch die Leseprobe kannte ich den Anfang ja bereits und dennoch war ich gespannt, wie die beiden Sprecher die Situation umsetzen würden. Ich Rückblick kann ich sagen: Sehr gut. Es entstand direkt die passende Stimmung und selbst meine bessere Hälfte hörte bald gespannt zu. Wie ihr inzwischen wisst, heißt das ja tatsächlich etwas, da er ansonsten gar nicht zum Lesen zu bewegen ist 😉 Vielleicht gibt es deswegen inzwischen immer mehr Hörbücher bei uns? Naja wer weiß 😉

Sprecher
MariaKoschny-LeonhardMahlich

Gelesen wird das Buch von Maria Koschni und Leonhard Mahlich. Sie haben zwei völlig unterschiedliche Stimmen, was die Stimmung des Buches und die verschiedenen Charaktere jedoch hervorragend unterstützt. Beide schaffen es die jugendliche Naivität und Schwierigkeit der Situation auf den Leser zu übertragen. Dadurch waren wir schon nach kurzer Zeit völlig gefangen im Buch.

Es gibt verschiedene Situationen, die uns beim Hören Schmunzeln ließen (ich hoffe dies ist beim Selbstlesen ebenfalls so) oder aber tatsächlich auch zu Diskussionen führten. Letzteres macht ein bisschen auch den Reiz des Hörens aus, denn wann kann man schon während des Hörens mit jemand anderem über das Buch diskutieren. Sehr gut! Mir hat das gefallen 😉

Charaktere

Es gibt verschiedene Haupt- und Nebencharaktere in „Young World“, die Handlung wird jedoch zu großen Teilen aus der Sicht von Jefferson und Donna erzählt. Beide kennen sich bereits sehr lange und die neue Situation hat sie nicht unbedingt enger zusammengebracht. Dennoch zeigt sich, dass sich ihre beide Charaktere hervorragend ergänzen.

Jefferson ist ein eher zurückhaltender Junge, der sich in seine neue Rolle als Anführer erst hineinfinden muss. Donna dagegen ist ein draufgängerisches Mädchen, vielleicht ein wenig verrückt aber insgesamt sehr mutig. Zusammen ergeben Sie ein sehr gutes Team. Ihre kleinen Auseinandersetzungen aber auch die Missverständnisse sorgen immer wieder für leichtes Schmunzeln und zusätzliche Unterhaltung neben der eigentlichen Handlung.

Fazit

„Young World – Die Clans von New York“ ist ein wunderbares Buch. Es ist spannend, an manchen Stellen lustig und bietet Raum für Diskussion. Unterm Strich kann es dadurch sowohl mich Leseratte wie auch meine bessere Hälfte überzeugen. Die Sprecher wurden passend zu den Charakteren gewählt. Sie haben es verstanden den Ernst, die Spannung aber auch den Witz der Handlung an den Leser zu übertragen und so eine eigene Stimmung zu schaffen. Aus diesem Grund erhält es von uns die vollen 5 Sterne.

5-Sterne

Kommentar verfassen