Cornelia Funke ist für mich eine Autorin, an der man eigentlich nicht vorbei kommt. Ihre Tintenreihe kennt eigentlich jeder und auch Reckless ist den meisten wohl bestens bekannt. Nun hat sie endlich ihr Kinder/Jugendbuch „Der Drachenreiter“ fortgesetzt und mit „Die Feder eines Greifs“ ein weiteres herausgebracht. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und musste es lesen 🙂

Der Drachenreiter kehrt zurück: Fortsetzung von Cornelia Funkes erfolgreichstem Kinderroman! Zwei Jahre nach ihrem Sieg über Nesselbrand erwartet Ben, Barnabas und Fliegenbein ein neues Abenteuer: Der Nachwuchs des letzten Pegasus ist bedroht! Nur die Sonnenfeder eines Greifs kann ihre Art noch retten. Gemeinsam mit einer fliegenden Ratte, einem Fjordtroll und einer nervösen Papageiin reisen die Gefährten nach Indonesien. Auf der Suche nach dem gefährlichsten aller Fabelwesen merken sie schnell: sie brauchen die Hilfe eines Drachens und seines Kobolds.

Einstieg

Der Drachenreiter ist ein viel gelobtes Buch der Autorin. Umso begeisterter zeigte man sich, dass es nun eine Fortsetzung geben sollte. Ich persönlich habe den ersten Band bisher nicht gelesen (Asche auf mein Haupt), war aber dennoch gespannt. Der Einstieg war dann auch wirklich gut. Selbst für Neueinsteiger war der Anschluss leicht zu finden. Es gab zwar die eine oder andere Erwähnung des ersten Bandes, zum Verstehen der Handlung ist das allerdings nebensächlich.

Charaktere

Die zahlreichen Charaktere des Buches sind absolut bezaubernd. Natürlich gibt es diverse magische Wesen. Einige werden nur nebenbei erwähnt während andere relativ wichtige Rollen innehaben. Insgesamt ist die Mischung der verschiedenen Figuren absolut gelungen und ich persönlich fand viele absolut sympathisch. Natürlich gibt es auch Antagonisten, da es sich allerdings um ein Kinderbuch handelt, sind diese nicht ganz so böse gezeichnet. Durch ihre Darstellung entsteht aber auch so eine gewisse Antipathie.

Ein absolutes Highlight für mich persönlich waren die oft kuriosen Namen der einzelnen Charaktere. Diese sind passend gewählt zum Geschöpf, garantieren aber dennoch immer wieder den einen oder anderen Schmunzler.

Handlung_Stil

Dies ist mein erstes Kinderbuch der Autorin und ich muss sagen, ihr Schreibstil ist absolut gelungen. Ich kenne sowohl die Reckless Trilogie wie auch die Tintenbücher, die Schreibstile sind ähnlich aber nicht vergleichbar. Es ist insgesamt kindlicher und durch die zahlreichen Illustrationen des Buches entsteht nochmals ein ganz anderes Bild.

Die Handlung an sich ist gut angelegt. Das Buch ist spannend bis zur letzten Seite und kindgerecht erzählt. Selbst etwas „blutig“ anmutende Szenen sind gut umgesetzt und leicht zu verfolgen. Die sehr bildliche Sprache Funkes unterstützt das Eintauchen in die Geschichte und die Welt rund um den Drachenreiter noch zusätzlich.

Fazit

Ihr merkt es schon, auch wenn ich Band 1 nicht kenne, ich bin rundum begeistert von diesem Buch. Es ist flüssig zu lesen, spannend und absolut kindgerecht. Mich juckt es nun in den Fingern auch Band 1 noch zu lesen um die einzelnen Figuren noch besser zu verstehen. Das werde ich sicher bei Gelegenheit noch einmal nachholen.

5-Sterne

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