Seit einigen Tagen läuft nun bereits die Tour zu „Thalam – Die Hüter der Erde“. In den letzten Tagen hattet ihr bereits Gelegenheit Thalam, die Avantgarde sowie die Lebensachse näher kennenzulernen. Heute nun habt ihr die Möglichkeit mehr Jechube, den bösen Gegenspieler, zu erfahren.

vorstellung

Jechube ist das Kind einer Thalamerin und eines Angat – eine Verbindung, die so eigentlich absolut unüblich und unerwünscht ist. Besonders kritisch wurde es durch die Tatsache, dass seine Mutter die Schwester des Königs war. Vor seiner Geburt hatte sie immer beteuert, dass ein Thalamer der Vater ihres Kindes wäre. Allerdings wurde Jechube mit dem typischen Kennzeichen der Angat geboren, den spitz zulaufenden Ohren. Das sorgte natürlich für viel Aufregung, doch viel davon erlebte Jechubes Mutter nicht. Sie starb bereits wenige Stunden nach seiner Geburt.

Nach dem Tod seiner Mutter stand Jechubes weiterer Verbleib zur Frage. Entgegen den ausdrücklichen Empfehlungen und Warnungen des Ältestenrates entschied sich der verwitwete König dazu seinen Neffen aufzunehmen und zusammen mit seinem Sohn aufzuziehen. Er machte keinen Unterschied zwischen den beiden und so wuchsen sie Seite an Seite auf. Dennoch gibt es einen nicht zu ignorierenden Unterschied zwischen Jechube und Levinor. Während letzterer das Gute im Blut hatte und jeder, selbst die Tiere ihn liebten, scheint in Jechube das Böse seinen Platz gefunden zu haben. Auch wenn beide genau gleich vorgingen, das gleiche versuchten und unternahmen, so hatte Jechube immer keinen Erfolg wo Levinor überzeugte. Tiere mögen ihn nicht und auch ein Land zu bestellen wollte ihm nicht gelingen.

charakter

Ich muss sagen, ich bin mir nicht sicher, ob Jechube wirklich durch und durch böse ist. Er hatte vielmehr keine Möglichkeit etwas anderes zu werden. Es war sogesehen sein Schicksal, dass schon bei seiner Geburt vorbestimmt gewesen ist. Trotz seines äußerlichen Makels hatte er die Gelegenheit seinen Weg unbehelligt davon selbst zu bestimmen. Nun könnte darüber diskutiert werden, dass es genetisch bedingt wäre, aber das würde für ein Kinderbuch wohl zu weit führen.

Jechubes Charakter formte sich vor allem durch seine Erlebnisse. Egal wie gut er war, was er tat, das Ergebnis war immer schlecht. Konzentrierte er sich jedoch auf das Schlechte, hatte er Erfolg und wurde erstmals akzeptiert. Böse sein lag ihm, dafür hatte er Talent. Das baute er weiter aus und wurde so schnell zu einem gefürchteten Anführer der Angat, der auch über die Landesgrenzen Sinistriens sehr gut bekannt ist.

Tour

So, ich hoffe ihr habt einen ersten Eindruck von Jechube bekommen. Wenn ihr ihn besser kennenlernen möchtet, dann kann ich euch nur das Buch empfehlen 😉

Frage: Glaubt ihr an ein vorherbestimmtes Schicksal?

Zu gewinnen gibt es im Rahmen der Tour natürlich auch etwas: Insgesamt gleich drei Überraschungspreise werden unter allen verlost, die bei einem (oder mehreren) Tourbeitrag die (jeweilige) Frage mit einem Kommentar beantworten.

Wer teilnimmt, erklärt sich automatisch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Die Teilnahme ist bis einschließlich dem 05.05.16 möglich.

Hier noch einmal die Tourdaten im Überblick:

30.04. Thalam (Buchvorstellung) – http://www.blog.claudis-gedankenwelt.de/
01.05. Die Avantgarde – http://www.bibilotta.de/
02.05. Die Lebensachse – http://www.der-lesefuchs.blogspot.de/
03.05. Jechube – hier bei mir
04.05. Interviewhttp://www.bibisbuecherparadies.blogspot.de/
06.05. Bekanntgabe der Gewinner

9 Replies to “[Blogtour] Thalam – Jechube

  1. Hallo,
    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. 🙂
    Nein, ich glaube nicht an ein vorbestimmtes Schicksal. Ich bin der Meinung, dass man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann.
    Liebe Grüße
    Isabell

  2. Liebe Anett,

    vielen herzlichen Dank für Deine schöne Beschreibung von „Jechube“. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Deine Zeilen zu lesen.

    Allen Mitspielern wünsche ich viel Spaß und ich drücke Euch allen die Daumen!
    Eure Gaby

  3. Guten Morgen,
    nein, ich glaube nicht daran, auch wenn mir manches Mal doch der Gedanke kommt, aber der verschwindet bald wieder. Ich denke, wir müssen selbst etwas unternehmen und dürfen nicht alles einfach hinnehmen.
    Oh Mann, ich werde immer neugieriger auf das Buch!

    lg, Jutta

  4. Hallo, vielen Dank für deinen interessanten Beitrag 🙂

    Ich glaube nicht an ein vorherbestimmtes Schicksal. Jeder Mensch sollte in der Lage sein, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, indem er bestimmte Entscheidungen trifft. Jede Entscheidung beeinflusst natürlich sein weiteres Leben.

    Alles Liebe
    Mel Hope

  5. Ich glaube jeder hat ein Schicksal das ihm vorher bestimmt ist und dieses zu erfüllen hat. Nur wissen wir nicht, welches das ist.

    LG Alexandra

  6. Hallo,

    ich glaube nicht, dass jeder ein Schicksal vorgeschrieben hat, sondern denke, dass jeder Mensch schon Einfluss darauf nehmen kann und sein „Schicksal“ mit seinen Entscheidungen beeinflussen kann 😉

    LG

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