Nach Kenton ist mit Kai der zweite Band der Underground Kings Reihe von Aurora Rose Reynolds erschienen. Natürlich musste ich ihn lesen, denn gerade jetzt zu den wärmeren Tagen sind die unkomplizierten Bücher der Autorin einfach die beste Leseunterhaltung. Legt euch einfach raus in den Garten oder setzt euch auf den Balkon und entspannt mit einem der heißen Kerle aus ihrer Feder.

Myla war sechs Jahre alt, als ihre Familie sie fortschickte, um ihr Leben zu schützen. Was ihre Eltern nicht wussten: Statt einen sicheren Hafen zu finden, erlebte Myla die Hölle auf Erden.
Schon als sie beide Kinder waren, war Kai von Myla fasziniert. Aufgewachsen in einer einflussreichen Familie, unternimmt Kai alles in seiner Macht Stehende, um Myla vom Hintergrund aus zu beschützen. Als er erfährt, dass sein Mädchen nicht nur in großer Gefahr schwebt, sondern sein Sicherheitsnetz ein Leck hat, bietet er ihr einen Deal an.
Was als Farce beginnt, entwickelt sich bald zum wichtigsten Bestandteil ihrer beider Leben. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, doch Kai hat mächtige Feinde, die nun seine Schwachstelle kennen …

Myla und Kai kennen sich bereits seit Kindheitstagen. Auch wenn ihre Begegnung nur sehr kurz war, so hatten sie doch direkt eine Verbindung. Diese sorgt dafür, dass Kai über Jahre hinweg versucht sie zu beschützen – auch wenn sie inzwischen zwei getrennte Leben führen. Myla hat ihn vermutlich nach jener ersten Begegnung wieder vergessen, ihm ist sie jedoch in Erinnerung geblieben.

Mit “Underground Kings – Kai” wagt sich Reynolds einmal mehr in die menschlichen Abgründe. Myla hat ein schwieriges Leben und sagt sie bei erstbester Gelegenheit von ihrer Familie los. Sicher ist sie damit allerdings nicht. Erst Kai scheint ihr die gesuchte Sicherheit versprechen zu können, allerdings sind damit auch diverse Herausforderungen verbunden.

Wer Reynolds Bücher kennt, weiß was er hier in etwa zu erwarten hat. Auch wenn der Ort der Handlung diesmal ein anderer ist, hält sich die Autorin ansonsten an ihr altbewährtes Schema. Langeweile kommt dabei nicht auf, denn durch feine Details weiß sie sich noch immer von zu viel Klischee abzuheben. Dadurch ist auch dieses wieder das ideale Buch für den Urlaub oder einen Besuch im Schwimmbad. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die letzte Seite ist schneller erreicht als vielen von uns lieb ist.

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