Tödliche Distanz 1 + 2

„Tödliche Distanz“ das ist der Thriller von Jochen Frech – erschienen im dotbooks Verlag – der in insgesamt 7 Episoden aufgeteilt wurde. Laut dem Autor wäre er andernfalls einfach viel zu lang gewesen, meiner Meinung nach kann diese Aufteilung auch als stilistisches Mittel angesehen werden. Inwiefern dies den Thriller weiter bringt, das möchte ich hier noch nicht bewerten.
Da es eine andere Form des Thrillers ist, möchte ich dies auch in der Rezension etwas anders halten. Ich werde auch nicht alle Episoden einzeln vorstellen, aber auch nicht alle gemeinsam. Vielmehr werde ich sie ebenfalls in einzelne Abschnitte zusammenfassen und euch letztlich ein gemeinsames Fazit geben. Das ist anders, und vielleicht auch ein wenig konfus. Wenn ihr aber wissen möchtet wie der Thriller ist, nun dann werdet ihr alle Teiltrezensionen lesen müssen – eben wie beim Thriller auch.

Worum geht es?

Tödliche Distanz beschäftigt sich mit Verschwörungen, Attentaten und Attentätern aber auch mit deren Verfolgung. Durch die Aufteilung in einzelne Episoden, sollen vermutlich die verschiedenen Aspekte, Sichtweisen und Vorgänge etwas hervorgehoben werden. Den Auslöser für die ganze Handlung gibt die Wahl einer Frau zur ersten Präsidentin der USA. Das gefällt nicht allen – nicht zuletzt aufgrund der Sichtweisen der Präsidentin aber auch ihres Lebensstils sowie ihrer Herkunft.
Der Ausganspunkt ist nur zu real, betrachtet man unsere Politik und die Reaktionen einzelner Gruppen darauf. Obama als erster schwarzer Präsident hatte es sicherlich auch nicht immer einfach. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies in den USA ebenfalls für Kontroversen gesorgt hat. Dennoch war er ein charismatischer Kandidat, der die Bevölkerung überzeugen konnte.
Doch genug mit der Politik. Im Thriller steht die Reaktion auf ein solches Ereignis im Vordergrund. In den ersten beiden Episoden wird hierfür der Grundstock gelegt. Es werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt, ihre Handlungen inszeniert und einige Charakterzüge hervorgehoben. Das wirkt so manches Mal fast übertrieben und vielleicht etwas weit hergeholt, doch wer von uns weiß schon so genau wie Fanatiker tatsächlich denken? Vielleicht verhalten sie sich genau so?
Der Einstieg ist jedenfalls gemacht, die Charaktere sind bekannt und nun bleibt abzuwarten, wie es weiter geht. In der nächsten Episode werde ich euch mehr erzählen, zur Tödlichen Distanz, den Figuren und vielleicht auch schon zum Schreibstil. Bleibt gespannt 🙂

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