Auf dieses Buch habe ich bereits seit der Frankfurter Buchmesse im letzten Jahr sehnsüchtig gewartet. Der erste Blick auf Cover und Titel bewirkte direkt, dass ich “Schatten der Magie” von Kat Howard lesen wollte. Gut, das Wissen um die bisherigen Bücher aus dem Arctis Verlag war vielleicht auch beteiligt, aber letztlich muss auch das Buch selbst überzeugen.

Im Herzen von New York City existiert die Unsichtbare Welt, eine Parallelwelt aus magischen Häusern. Alle zwanzig Jahre wird in Duellen um die Vorherrschaft gekämpft. Doch die einst so mächtige Magie wird immer schwächer und niemand kennt den Grund dafür – außer Sydney, die stärkste Magierin und der kommende Champion. Doch was niemand ahnt: Sydney stammt aus dem Haus der Schatten, einem dunklen Ort, von wo aus die Magie durch Opfer kontrolliert wird. Und Sydney selbst hat noch eine Rechnung offen …

Zitat Schatten der Magie

Bereits nach wenigen Seiten hat mich dieses Buch gefesselt – zu dem Zeitpunkt jedoch hauptsächlich wegen dem grandiosen Schreibstil der Autorin. Ich würde ihn als mitreißend, wenn auch nicht unbedingt dem Standard entsprechend beschreiben. Ihre Schilderungen sind sehr bildhaft, die Wortwahl teilweise aber etwas speziell – im guten Sinne.

Dieser Schreibstil war eines der Dinge, die mich über das gesamte Buch hinweg fasziniert hatten. Howard ist mehr als einmal abseits der ausgetretenen Pfade gesammelt und konnte mich dadurch bis zum Schluss schon allein durch ihre überzeugenden Schilderungen begeistern.


Schatten der Magie - Kat Howard

 

Fakten zum Buch

Titel: Schatten der Magie
Autor: Kat Howard
Verlag: Arctis Verlag
Seiten: 320
ISBN: 978-3038800118
Ausgabe: Hardcover – 18,-€
weitere Ausgaben: eBook – 13,99€

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Die Story des Buches ist eigentlich relativ schnell zusammengefasst: Es gibt eine Welt versteckt zwischen der uns bekannten. Die Welt der Magie und eben der Magier. Das ist soweit eigentlich nichts Neues und bereits in diversen Büchern thematisiert worden. Natürlich muss die Gesellschaft der Magier auch eine gewisse Ordnung haben und so gibt es einen “Anführer” und diverse Untertanen. Wer den Posten des Anführers übernimmt, wird in regelmäßig wiederkehrenden Duelle ausgefochten und natürlich hat jedes Haus die gleiche Chance (zumindest theoretisch).

Sie schnitt bis auf einen bestimmten Knochen und in diesen Knochen gravierte sie ihren Zauber ein, Buchstabe für Buchstabe, Wort für Wort.
Sie schnitt und schnitt und bot ihr Blut und ihren Schmerz als Opfergabe dar – …. Sie schnitt und sie blutete, und beides war ein Gebet.

Zitat S. 112, “Schatten der Magie”

Klingt recht eigentlich recht banal, ist es in Howards Umsetzung dann allerdings gar nicht. Es gibt heimliche Machenschaften, Allianzen untereinander und natürlich Intrigen sowie jede Menge Geheimnisse. Insbesondere letztere sorgen immer wieder für unterschwellige Spannung, welche die teilweise tödlichen Duelle fast in den Hintergrund rücken lässt. Untermauert durch den grandiosen Stil der Autorin ist es fast unmöglich sich diesem Buch zu entziehen. Besonderer Pluspunkt: Das Ende war für mich ganz anders als ich es erwartet hätte. Auch hier bewegte sich Howard abseits der üblichen Klischees ohne sie jedoch komplett zu ignorieren. Ergibt für euch keinen Sinn? Nun ja ich weiß nicht wie ich es anders beschreiben soll ohne gleichzeitig zu viel zu verraten… Von daher: lest das Buch und ihr wisst was ich meine 😉

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