Dieses Buch habe ich kurz nach “Wie die Luft zum atmen” entdeckt. Es fiel mir direkt auf, da die Cover ähnlich gestaltet sind und nachdem mir das andere so gut gefallen hatte, begann natürlich direkt die Überlegung. Lesen? Der Klappentext hat zumindest kein direktes “Muss ich Lesen”-Gefühl bei mir geweckt. Dennoch siegte irgendwann einfach die Neugier 😉

Thia hätte nie gedacht, dass sie eines Tages auf das Versprechen eines teuflisch gutaussehenden und von Kopf bis Fuß tätowierten Bikers angewiesen sein könnte. Doch jetzt ist Thias Familie tot, alles, woran sie jemals geglaubt hat, ausgelöscht – und Bear der Einzige, der sie noch beschützen kann. Als hätte er nicht genug eigene Probleme, seit er von seinem Vater aus dem MC geworfen wurde und seine Brüder ihm zum Abschied das Leben zur Hölle gemacht haben. Doch die junge Thia berührt ihn, auf eine bisher ungekannte Weise, und wenn die BEACH BASTARDS ihn eins gelehrt haben, dann dass ein Versprechen niemals gebrochen werden darf!

Ich muss an dieser Stelle sagen, ich habe die beiden vorhergehenden Bücher der Reihe nicht gelesen. Da sie sich um eine andere Figur geben und es immer nur kleine Erwähnungen der vorherigen Story gibt, störte das allerdings nicht. Dennoch habe ich immer mal wieder überlegt ob ich mir die anderen noch holen soll um die Hintergründe wirklich verstehen zu können.

Der Einstieg ins Buch war wirklich gut. Der Schreibstil war wirklich gut und schnell hatte ich die ersten Seiten gelesen. Da es direkt spannend und wirklich fesselnd war, konnte ich es kaum weglegen. Doch leider kam dieser Zeitpunkt irgendwann. Der Stil, rauh und heftig hat mich zu Beginn des Buches noch angesprochen. In der Beziehung zwischen Thia und Bear fand ich ihn allerdings schnell mehr als merkwürdig. Durch einige Geschehnisse relativ zu Anfang des Buches werden andere für mich persönlich eher unrealistisch. Leider kann ich hier nicht ins Detail gehen, da ich dann zu viel verraten würde. Ich muss allerdings sagen, dass es mich teils sehr irritiert hat – sogar so sehr, das es mich fast schon irritierte.

Vielleicht bin ich zu weich für dieses Buch? Möglich. Vielleicht bin ich auch zu prüde? Auch das ist möglich. Dennoch bin ich noch immer der Meinung, dass es Dinge gibt die ein Mädchen mit Thias Erlebnissen nicht machen würde – schon gar nicht in den zeitlichen Abläufen. Egal. Ihr merkt, mich stört das auch jetzt noch ungemein. Glücklicherweise hat sich das irgendwann noch etwas relativiert, doch wirklich ins Buch hinein bin ich danach nicht mehr gekommen. Schade eigentlich, denn das Cover finde ich noch immer mega.

2-sterne

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