Diesen Monat kam auch mein erstes Notizbuch bei mir an: Im Pyjama um halb vier. Dieses Buch wandert momentan von einer Lesehand zur nächsten und jeder schreibt seine Gedanken während des Lesens direkt ins Buch. Das war etwas völlig neues für mich und ich gebe auch zu, es hat mir zunächst widerstrebt tatsächlich ins Buch zu schreiben. Dennoch war es natürlich auch ungemein aufregend, da man auch die Gedanken der vorherigen Leser direkt mit erfährt.

Nun aber erstmal zum Buch: “Im Pyjama um halb vier” von Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhard ist ein Buch über zwei Jugendliche, die sich per Zufall über Facebook kennenlernen. Das ganze ist dann auch in Form von Facebook-Private-Messages, Chatnachrichten und Status-Posts der beiden verfasst. Dadurch ergibt sich ein ganz eigenes Leseflair und man rauscht teilweise fast schon durch das Buch 🙂

Lulu: Kann man jemanden, den man nicht kennt, nett finden?

Status Post, Seite 25

Schritt für Schritt entwickelt sich zwischen diesen beiden völlig Fremden zunächst eine lose Bekanntschaft und schließlich eine tiefe Freundschaft. Sie begleiten sich durch die Höhen und Tiefen ihres jeweiligen Lebens und lernen sich dabei nebenbei immer besser gegenseitig kennen. Natürlich ist nicht immer alles so rosig wie es scheint und so müssen sie auch einige Probleme miteinander lösen.

Hier liegt auch das kleine Detail, das mir im Buch mehrfach negativ aufgestoßen ist. Teilweise driftet es einfach zu leicht in die verschiedensten Klischees, die Streitigkeiten sind oft etwas übertrieben und nicht immer ganz realistisch. Dennoch hat das Buch definitiv Unterhaltungswert. Es eignet sich für jeden, der auf der Suche nach einer lockeren Strandlektüre ist oder einfach mal ausspannen möchte. Für dieses Buch muss man sich nicht anstrengen und kann einfach nur lesen. Insgesamt gibt es dafür von mir 4 der 5 möglichen Sterne.

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