Herzensbrecher Hund

Heute macht hier auf Reading Books eine Blogtour halt, die mir recht am Herzen liegt 🙂 Das Buch „Ella – Ein Hund fürs Leben“ erscheint am 20.02. und ist nicht nur für Hundebesitzer absolut zu empfehlen 😀 Zunächst jedoch einige Infos zum Buch: Die Hauptrolle spielt natürlich Ella, die ihr übrigens auch auf dem Bild seht. Sie ist eine kleine süße Dalmatiner-Labrador-Mix Hündin und ein Paradebeispiel für den Herzensbrecher Hund :D.

Nun Hundebesitzern muss ich sicherlich nicht erklären, wie diese Vierbeiner es verstehen unsere Herzen zu erobern. Doch es geht auch anders: In „Ella – Ein Hund fürs Leben“ holt Daniel einen Hund für sich und seine Freundin. Es gibt allerdings ein Problem: Er hat panische Angst vor Hunden. Der Einzug eines Welpen ist nicht immer einfach, selbst wenn man Hunde liebt. Mitunter sind sie noch nicht stubenrein und bringen viele andere „Dummheiten“ im Geiste mit.
Lina stößt keuchend die Wohnungstür auf.
„Hier, nimm sie mal kurz“, sagt sie, gibt mir den Hund und rennt an mir vorbei ins Bad. Mit Eimer, Schwamm und Reinigungsmittel kommt sie wieder heraus. „Ella hat auf den Sitz gepinkelt. Ich mach das schnell weg, bevor es einzieht.“

Zitat Seite 74
Vor erst wenigen Wochen haben auch wir erst einen neuen Hund ins Haus geholt. Die erste Autofahrt ist immer eine interessante Sache. Wir waren auf Jaulen und Jammern und vielleicht eine Erbrechenspause vorbereitet. Stattdessen lag unser Ben jedoch mit dem Kopf bei mir auf dem Schoß und hat einfach nur gesabbert als gäbe es kein Morgen mehr. Hinterher hat es dann ausgesehen, als wäre ich diejenige gewesen, die während der Autofahrt nicht einhalten konnte. Nun ja, wozu gibt es Duschen und Waschmaschinen oder?
Vor mir liegen die verstreuten Reste meiner Aldens. Ein Schuhgerippe liegt vor der Kommode, das andere vor der Wohnungstür. Dazwischen ist der Boden mit kleinen Lederfetzen übersät.
Zitat Seite 98

Eine der großen Leidenschaften jedes Welpens ist sicherlich das Spielen und Anknabbern. Schuhe und Socken sind dabei immer eine begehrte Variante 🙂 Während Ella sich im Buch die teuren Markenschuhe von Daniel vornimmt, schleppt unser Vierbeiner mit Vorliebe sämtliche Schuhe quer durchs Haus. Es hat gefühlte Wochen gedauert ihm das abzugewöhnen, denn es sah einfach zu lustig aus, wenn er mal wieder den Hausschuh vorm Sofa heimlich geklaut hat ^^ Irgendwann durfte er einen Hausschuh einfach behalten. Wie der inzwischen aussieht ist auf dem Bild nur zu gut zu erkennen 🙂
In „Ella – Ein Hund fürs Leben“ hat die junge Hündin noch einige andere Dummheiten im Kopf. Ich möchte hier jetzt nicht zu viel vorweg nehmen, doch Hundebesitzer wissen sicherlich, welche Ausmaße dies annehmen kann. Auch unser Ben überrascht uns nahezu täglich mit neuen Ideen, aber gerade das macht ihn auch so unterhaltsam 🙂 Auch wenn man sich aufregt über den dreckigen Teppich oder die nächste Pfütze vor der Tür, so kann man ihm nie wirklich böse sein. Der Autor hat es geschafft, diesen Zwiespalt im Buch sehr gut zu verarbeiten. Man weiß nicht genau wann man sein Herz verloren hat, irgendwann kann man sich das Leben ohne diesen Vierbeiner aber gar nicht mehr vorstellen 😀 Ich möchte dieses Buch daher nicht nur den Hundebesitzern sondern auch allen anderen Leseratten empfehlen 🙂 Lest es!! 😉
Als Basis dafür werden im Rahmen dieser Blogtour insgesamt 10 Exemplare dieses Buches verlost. Schreibt mir einfach einen Kommentar unter diesen Beitrag vielleicht mit einer kleinen Anekdote über euren Vierbeiner 🙂 Ausgelost wird dann am Samstag also viel Glück 🙂
Morgen geht es übrigens weiter mit der Blogtour bei Nie ohne Buch. Dann gibt es leckere Rezepte für unseren Vierbeiner. Nach der Plätzchenaktion zu Weihnachten bin ich schon ganz gespannt auf die neuen Ideen 🙂

7 Replies to “Herzensbrecher Hund

  1. Mein schöner und stolzer Dalamtiner hat sich mit Vorliebe parfümiert. Vor allen Dingen als er noch recht jung war. Wir wohnen an der Mosel und da findet so ein Hund natürlich auch schon den einen oder anderen „angenehm“ duftenden Fisch. So auch eines schönen Tages. Die Heimfahrt im Auto war schon eine Herausforderung. Natürlich musste er sofort in die Wanne und in dem Fall auch mit Shampoo. Aber viel helfen tut das nicht. 2 Wochen später, waren wir bei Freunden eingeladen. Dort angekommen, öffnet die Dame des Hauses die Tür, verzieht die Nase und sagt „Ihhh ihr stinkt aber nach gammligem Fisch“

    1. Oh du meine Güte 😀 Gammeligen Fisch gibt es hier zwar nicht in dem Maße, doch unser Ben schafft es dennoch immer „gut“ zu riechen. Das liegt nicht zuletzt auch an seiner Vorliebe für Pfützen und die anschließenden Schlammbäder 😉 Gerade bei schlechtem Wetter verlangt bei uns jeder zweite Spaziergang anschließend eine Grundreinigung vom Hund ^^

  2. Hallo Annett,
    ich freu mich so über diese Blogtour. Ich liebe Hunde!!! <3 Eine aktuelle Anekdote kann ich aktuell nicht liefern, da ich aufgrund meiner Wohn- und Lebenssituation grad keine Haustiere halten kann. Aber als ich ein Teenager war, zog unser Hund bei uns ein: Sein Name war Mondi und er war ein Rauhaardackel-Foxterrier-Mischling und der beste Hund der Welt (Was Hundebesitzer immer über ihren eigenen Hund sagen, ich weiß. ;-)). Er war ursprünglich der Hund meiner ältesten Schwester, die ihn sich mit ihrem Mann angeschafft hat. Sie erzählte später, dass sie auf einem Bauernhof alle Welpen anschauten, und meine Schwester entschied sich dann spontan für Mondi, weil er so frech war und gerade seinem Bruder ins Ohr biss, das gefiel ihr irgendwie. Ihr Mann hatte damals die Idee, man könne ja den Hund nach dem Gegenstand benennen, den er als erstes anpinkelt. Nun ja, dann hätte er genauso geheißen wie meine Schwester. 😉 Denn auf der Heimfahrt saß er auf dem Schoß von ihr und hat sie vollgemacht, hehe. Auf Mondi kamen wir, weil wir im letzten Familienurlaub in Italien einen Nachbarshund hatten, der "Bassamondi" hieß, und den fanden wir so toll, dass wir den Namen in verkürzter Form aufgegriffen haben. Er war der King der Familie, total unerzogen und hatte eine sehr starke Persönlichkeit. Mit 18 mussten wir ihn leider einschläfern lassen, er hatte schon viele OPs hinter sich, hat immer wieder gekämpft, aber irgendwann ging es nicht mehr. Meine ganze Familie war dabei (Nur ich nicht, ich wohnte ja woanders und wusste zu dem Zeitpunkt auch nichts davon.), der Tierarzt ist nach Hause gekommen, das fanden wir einfach angenehmer für alle Beteiligten. Meine Eltern haben 2 Jahre später nach Hin- und Herüberlegen doch einen Tierheimhund geholt, aber wir trauern immer noch um unseren Mondi, er war einfach der Beste. Zum neuen Hund habe ich leider nicht so den Bezug, denn sie kennt mich nur aus Besuchen, während Mondi ja mit mir aufgewachsen ist. Das macht schon einen enormen Unterschied. Irgendwann hätte ich so gerne einen eigenen Hund oder mehrere.
    LG, Bianca

    1. Hallo Bianca,
      das ist ja wirklich ein interessanter Weg der Namensfindung 😀 Da hätte so manches Kuriosum bei raus kommen können 😉 Aber ein guter Name findet sich auch nicht so einfach. Meist fällt einfach irgendwann einer und der passt dann so gut, weil es einfach passt 🙂 Wenn ich bedenke, mein Kater heißt jetzt Max. Das war meine erste Eingebung als die Züchterin fragte und ich hab mich dann einfach nicht mehr umstimmen lassen ^^
      Bei Ben war es ähnlich nur das wir da etwas länger gebraucht haben für den richtigen Namen 🙂
      Gruß
      Annett

  3. hihi, Anekdoten über meine Hund gibt es nach bald 9 Jahren natürlich reichlich, welche erzähl ich euch denn da?
    Vielleicht die Fahrradgeschichte – als er noch recht frisch bei uns war, bildeten wir uns ein, dass man mit Hund doch tolle Fahrradtouren machen kann. Da er aber ja noch jung war und nicht überlastet werden sollte, kauften wir so einen Anhänger. Wohlgemerkt, ich habe einen HSH, also so gute 40kg, sprich großer Wagen. Hund wollte aber trotzdem nicht rein, also tagelang das Ding im Wohnzimmer stehen gehabt, Leckerchen rein, etc. Ergebnis war nur, dass der Hund einen längeren Hals bekommen hat als wir es uns je vorstellen konnten. Praxistest auf der Straße: guck mal, das ist gar nicht gefährlich, Frauchen setzt sich da jetzt mal rein (und stellt fest, dass auch ein großer Hundeanhänger nicht für 1,80m-Menschen gedacht ist) – Hund sitzt am Straßenrand und man sieht sehr deutlich die Sprechblase „Warum sind meine Menschen so peinlich? Hoffentlich kommt da jetzt niemand und sieht das!“
    Ende vom Lied nach mehreren Wochen war der Verkauf des Wagens und Radtouren ohne Hund (der fand nämlich auch das Nebenherlaufen total langweilig und machte sich entweder selbständig oder zwang zu äußerst schmerzhaften aprupten Stopps)

    1. 😀 Ich musste gerade ziemlich schmunzeln als ich Deine kleine Geschichte gelesen habe. Fahrräder und Hunde, das verträgt sich wirklich nicht immer ^^ Gerade die abrupten Stops sind da wohl vielen nur zu bekannt. Auch mein Brüderchen hatte im Rahmen einer „Ausdauerprüfung“ (damals haben wir noch Hundesport betrieben) das Vergnügen halb von seinem Fahrrad zu fallen, da unsere Hündin spontan beschlossen hatte stehen zu bleiben 😉 Meine Eltern waren mit dem Auto direkt dahinter und hatten gut zu tun zu bremsen um ihn nicht zu überfahren. Ging wohl alles ziemlich schnell. Ich selbst habe davon allerdings nichts mitbekommen, da ich selbst mit einem unserer Hunde auf meinem Fahrrad unterwegs war. Dem hat das Laufen aber enorm Spaß gemacht – an Anhalten war da kaum zu denken 😉

Schreibe einen Kommentar zu Beate Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.