Flying Moon

Schon vor einigen Tagen habe ich Flying Moon gelesen, es bisher aber nicht geschafft eine Rezension zu schreiben. Das Cover des Buches ist eher unscheinbar und so wäre ich in einem Buchhandel vermutlich nicht auf es aufmerksam geworden. Dennoch hatte ich Gelegenheit die vielschichte Geschichte um Moon und Lasse zu lesen.

Moon lebt nach der Trennung ihrer Eltern zusammen mit ihrem Bruder Lyon bei ihrer Mutter in Berlin. Sie lebt in einer Welt ohne Filme, Fernsehen und Kino, denn diese Dinge sind schuld an der Entfremdung ihrer Eltern. Dann jedoch wird sie nach einem Casting für einen Film ausgewählt, dessen Drehbuch ihr Vater geschrieben hat. Moon sieht die Chance ihren Vater zum ersten Mal seit der Trennung wiederzusehen, doch da sie befürchtet, ihre Mutter würde nicht zustimmen, entwirft sie mit ihrem Bruder ein neues Cover.

Die Entscheidung ist später schnell gefallen und Moon schon bald auf dem Weg zu ihrem ersten Filmdreh. Damit taucht sie ein in eine Welt voller Intrigen und einem verwirrenden Gefühlschaos.

Das Cover dieses Buches spiegelt für mich irgendwie Moons Alltag außerhalb des Filmdrehs wieder. Es ist trist und langweilig, ohne größere Highlights. Ehrlich gesagt habe ich lange überlegt, wie es zur Geschichte passt. Das Filmgeschäft ist für mich eher etwas Glamouröses, also etwas ganz anderes als dieses Cover. Im Buch habe ich dann jedoch schnell festgestellt, dass hier nicht Glamour oder der Promifaktor im Vordergrund steht. Vielmehr ist es die Normalität und die Welt hinter all den Vorteilen. Da passt das Cover dann doch echt gut.

Die Geschichte selbst ist eigentlich recht unspektakulär. Junge trifft Mädchen, Junge verliebt sich in Mädchen und umgekehrt. Werden sie zusammen kommen? Das klingt eigentlich nicht wirklich spannend. Dennoch ist es der Autorin gelungen eine gute Atmosphäre zu schaffen. Sie arbeitet viel mit alltäglichen Situationen, was von meiner Seite jedoch nicht immer positiv ist. Die Geschichte und damit das Buch ist gut gelesen, manchmal allerdings etwas platt. Dennoch habe ich das Buch flüssig durchgelesen und hatte nie das Gefühl es zur Seite legen zu wollen. Insgesamt würde ich drei von fünf Sternen vergeben, da es für mich eben nicht so beeindruckend und mitreißend war.

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