“Die unglaubliche Entdeckung des Mr. Penumbra” ist die Vorgeschichte zu “Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra” von Robins Sloan. Ich bin ursprünglich auf das Buch aufmerksam geworden und habe die kleine Vorgeschichte erst hinterher entdeckt. Erschienen ist beides übrigens im Blessing Verlag.

Wie alles begann: Eine wunderschöne Kurzgeschichte voller Überraschungen über Mr. Penumbras Ankunft in San Francisco und einen sensationellen Fund.

1969: Ajax Penumbra arbeitet in der Bibliothek des Galvanic College im Stab für Neuerwerbungen und bekommt von seinem Chef den Auftrag, ein längst verschollenes, uraltes Buch über die Kunst der Weissagung zu beschaffen. Eine Spur führt ihn nach San Francisco, das gerade die letzten Sonnenstrahlen des Summer of Love genießt. In einer rund um die Uhr geöffneten Buchhandlung findet Ajax in deren Besitzer, Mohammed Al-Asmari, und seinem Angestellten Marcus Corvina überraschend zwei Verbündete, die ihn bei seiner ungewöhnlichen Mission unterstützen. Ihre Recherchen führen buchstäblich in die Unterwelt der Stadt, die eine Menge verlorener Schätze birgt…

Kaum auf dem Reader musste dieses eBook auch schon verschlungen werden. Gut bei gerade einmal 67 Seiten dauert es nicht unbedingt lang, doch ich konnte einfach nicht widerstehen. Zu groß war die Neugier 🙂 Der Schreibstil war dann recht ungewohnt und dennoch fesselnd – ich bin gespannt, ob es mir mit dem Printbuch ähnlich gehen wird.

Bücher aus Silber, Bücher aus Knochen. Und doch ist das Seltsamste, was du in all deinen Jahren am Galvanic College gesehen hast, ein Bursche mit einer Sturmhaube, der in einem Keller sitzt und einen Computer benutzt.
Zitat Seite 15

Ich möchte jetzt hier nicht so viel zum Inhalt sagen, nur soviel: Diese eBook lebt vom Zauber der Bücher. Er ist geradezu greifbar zum Lesen und macht es auch so wunderbar. Man sollte es unbedingt gelesen haben – unabhängig davon ob ihr euch für das Printbuch interessiert oder nicht. Dieses eBook ist meiner Ansicht nach Pflicht für jede Leseratte 😀 Da ist es nicht überraschend, dass ich nur euphorische 5 Sterne geben kann oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.