In den vergangen Tagen habt ihr das Buch kennengelernt, die beiden Protagonisten Brad Skinner sowie Zou Lei und etwas über die Hintergründe erfahren. Heute nun geht es um ein Thema, das meiner Ansicht nach das gesamte Buch bestimmt: Hoffnung und die damit gepaarte Hoffnungslosigkeit. 

Das Erschreckende daran ist, dass es das eine ohne das andere nicht zu geben scheint. Zou Lei befindet sich zu Beginn des Buches in einer Situation, die völlig hoffnungslos erscheint. Dennoch gibt sie nicht auf und bewahrt sich ihre Hoffnung auf ein besseres Leben. Sie ist bereit dafür zu kämpfen und dafür zu arbeiten.

Brad Skinner dagegen ist Veteran des Irak-Krieges. Insgesamt drei Mal war er dort, hat Kameraden verloren und wurde selbst verletzt. Jetzt als Heimkehrer ist er psychisch angegriffen und zieht ohne konkretes Ziel durch die Straßen. Er hat jegliche Hoffnung verloren und lebt eigentlich nur bis zum nächsten Bier oder zwischen seinen Tabletten. 

Das Zusammentreffen der beiden Figuren ändert für sie jedoch alles. Während Zou Lei Brad wieder eine Aufgabe und damit auch Hoffnung gibt, markiert seine Bekanntschaft für sie das Vorankommen zu einem besseren Leben.

Wenn Hoffnung aus Hoffnungslosigkeit entsteht

Habt ihr schon einmal nach “Hoffnung und Hoffnungslosigkeit” gegoogelt? Das Ergebnis sagt einiges und zeigt wie nah sich diese beiden Worte tatsächlich sind. Es zeigt allerdings auch was die beiden verbindet: ein Erlebnis, eine Person oder einfach eine persönliche Erkenntnis. Am hilfreichsten sind dabei andere Personen – Familienangehörige, Freunde oder auch ganz neue Bekanntschaften.

Zou Leis erster Schritt ist der Beginn eines neuen Lebens. Sie wandert illegal ein und versucht Fuß zu fassen in einer neuen, ihr völlig fremden Welt. Dieser Schritt bietet ihr zwar keine Sicherheit aber immerhin die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Illegale und legale Einwanderer sowie Flüchtlinge sind nicht erst seit heute ein Thema, stehen aktuell allerdings mehr zur Diskussion. Die Hoffnung auf ein besseres Leben verbindet sie alle miteinander.

Brad dagegen leidet aufgrund seiner Kampferlebnisse an PTBS. Besonders dramatisch wird es, da er von seinem eigentlichen Umfeld nicht verstanden wird und so auch keine wirkliche Hilfe erfährt. Er versucht seine Routine neu zu finden und sein weiteres Leben in irgendeiner Form zu strukturieren. Dabei hilft ihm Zou Lei. Sie gibt ihm eine Aufgabe und reißt ihn so aus seiner Lethargie.

Was also bedeutet das unterm Strich? Es gibt immer einen Weg aus der Hoffnungslosigkeit, auch wenn sich dieser mitunter in lauter Finsternis verbirgt. Ein wenig Licht reicht bereits um neuen Antrieb zu erhalten und die Hoffnung zu erwecken.

BT-neuesLeben

Wurde eure Neugier auf das Buch geweckt? Im Rahmen der Tour habt ihr die Möglichkeit eines von insgesamt 5 Büchern von Atticus Lish zu gewinnen. Alles was ihr dafür tun müsst, ist mir folgende Frage in den Kommentaren zu beantworten:

Was hilft eurer Meinung nach am besten gegen Hoffnungslosigkeit?

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Hier noch einmal alle Themen der Tour im Überblick:

7.11. Vorbereitung auf das nächste Leben – Vanessa von www.vanessasbuecherecke.wordpress.com

8.11. Lebensumstände und Lebensweise der Uiguren – Dani von www.lesemonsterchens-buchstabenzauber.blogspot.de

9.11. Zou Lei – Daniela von www.wortakzente.wordpress.com

10.11. Brad Skinner – Jacqueline von www.linejasmin.blogspot.de

11.11. Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit – Licht und Schatten – hier bei mir

12.11. Bekanntgabe der Gewinner

10 Replies to “[Blogtour] Vorbereitung auf das nächste Leben – Zwischen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit – Licht und Finsternis

  1. Hallo,
    Am besten gegen Hoffnungslosigkeit hilft es, wenn man seine Denkweise ändert und sich Menschen sucht, die einem heraus helfen. Auch beten hilft immer weiter.

    Lg Curin

  2. Hallo, oh je das ist gar nicht so einfach, ich denke wenn etwas wirklich hoffnungslos ist, dann muss man seine Ziele neu stecken die mehr Perspektive haben. Manchmal muss man Umwege gehen um an sein eigentliches Ziel zu kommen.
    Lg lesemaus1981

  3. Hallo, also gegen Hoffnungslosigkeit helfen gute Freunde, die einem vom Gegenteil überzeugen, kleine Lichtblicke aufzeigen oder helfen, Prioritäten zu verändern. Hauptsache, man ist nicht alleine.
    Danke für den interessanten Beitrag!

    lg, cyrana

  4. Diese Frage finde ich nicht einfach zu beantworten. Und pauschal schon mal gar nicht. Ich denke, es kommt auch darauf an, welche Ursache die Hoffnungslosigkeit hat… von daher kann ich das jetzz gar nicht beantworten. -.-

    Grüße, Sabrina

  5. Hi,
    wie auch die meisten meiner Vorgänger bin ich der Meinung das Freunde sehr gut gegen Hoffnungslosigkeit helfen. Worte von ihnen, von denen man weiß, dass sie genau so gemeint sind. Erlebnisse mit ihnen. Kleine Aufmerksamkeiten.
    Aber auch ganz tief in sich zu gehen, sich mit sich selber auseinanderzusetzen und das Bewusstsein für die eigene Persönlichkeit und seine Bedürfnisse und Wünsche zu entwickeln kann ungemein helfen.

    Liebe Grüße
    Saskia

  6. Hallo ,

    Ich glaube das am besten gegen Hoffnungslosigkeit helfen Freunde und Familie
    die für einem da sind und Mut machen .

    Liebe Grüße Margareta

  7. Hallo und vielen Dank für diesen tollen Blogtour-Tag! Gegen Hoffnungslosigkeit hilft am besten ein lieber Mensch, der einen wieder aufbaut.

    Viele liebe Grüße
    Katja

  8. Pingback: [Blogtour] Vorbereitung auf das nächste Leben von Atticus Lish / Brad Skinner – lines-buecherwelt.de

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