Der Erstkontakt der Menschheit mit Aliens beschäftigt viele Autoren. Die Szenarien sehen dabei oft sehr unterschiedlich aus, wobei sich die daraus resultierenden Kampfhandlungen bei vielen finden lassen. Jennifer Wolf hat sich mit „Starfall – So nah wie die Unendlichkeit“ ebenfalls an dieses Thema gewagt, auch wenn sie einen etwas anderen Weg gegangen ist.

Die 17-jährige Melody lebt mit ihrer Familie innerhalb einer Militärbasis von Washington D.C. und führt ein abgesichertes, geschütztes Leben, als das Undenkbare passiert: Ein UFO stürzt aus dem Himmel und legt mitten in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten eine Bruchlandung hin. Während wie von Geisterhand alle Glasscheiben zu Bruch gehen, der Strom schlagartig ausfällt und in den Straßen das Chaos ausbricht, geht plötzlich alles rasend schnell. Melodys Bruder wird schwerverletzt wegtransportiert und ihre Mutter übernimmt als Ärztin des Militärkrankenhauses die Behandlung der außerirdischen Neuankömmlinge. Und dann soll auch noch ausgerechnet Melodys Familie am Projekt ›Ohana‹ teilnehmen und einen vollkommen traumatisierten Jungen aus dem All aufnehmen…

Ok, um es kurz zu machen: Der Einstieg hat mich nicht wirklich vom Hocker gehauen. Es war alles schon fast langweilig normal. Glücklicherweise hielt das allerdings nur wenige Seiten an, denn schon kurz darauf begann gefühlt die totale Apokalypse. Niemand wusste was passiert ist, was nun geschehen würde und wie es weitergehen sollte.


Fakten zum Buch

Titel: Starfall – So nah wie die Unendlichkeit
Autor: Jennifer Wolf
Verlag: Impress
Seiten: 324
ISBN: 978-3473369539

Ausgabe: eBook – 3,99€

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Ich weiß noch, ich lag abends im Bett. Es war bereits relativ spät und ich wollte nur noch ein Kapitel lesen. Naja, hat nicht ganz geklappt, denn ich konnte einfach nicht mehr aufhören. Das Buch hat bereits nach wenigen Kapiteln einen derartigen Sog erzeugt, dass ich einfach weiterlesen musste. Dies liegt zum einen natürlich am grandiosen Schreibstil der Autorin aber auch an der durchdachten Handlung. Auch wenn es teilweise etwas kitschig war, störte es beim Lesen nicht wirklich. Ich habe mitgefiebert und konnte einfach nicht innehalten – ein echter Pageturner mit Suchtgefahr. Einziger Nachteil: Das Buch war dann doch schneller als gedacht zu Ende. Das Ende? Passend wie ich finde – wenn auch nicht ganz unerwartet.

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