Auf dieses Buch war ich neugierig seid ich es in der Verschau des Verlages entdeckte. Dabei war es eigentlich gar nicht so das Cover, das mich direkt fesselte sondern die Angaben zur Story. Es klang geheimnisvoll und ein wenig nach Verschwörung, perfekt also um mal wieder etwas anderes zu lesen 🙂

1. Gebot: Keine voreiligen Schlüsse

Seine Nachbarn halten Evan Smoak für einen harmlosen Verkäufer von Industriereinigern. Dabei ist er eine der tödlichsten und geheimsten Waffen der US-Regierung: ein Absolvent des Orphan-Programms, in dem Waisenkinder zu hocheffizienten Killern ausgebildet wurden.

4. Gebot: Es ist nie persönlich

Nach Jahren des Mordens im inoffiziellen Regierungsauftrag, ist Evan in den Untergrund gegangen. Er hilft nun den Verzweifelten, die mit ihren Problemen nicht zur Polizei gehen können – mit allen Fähigkeiten, die ihm zur Verfügung stehen. Dabei hält er sich strikt an seine eigenen Gebote. Doch diesmal bricht er eine der Regeln und sein Auftrag entwickelt sich zur Katastrophe. Nun muss er gegen ein Gebot nach dem anderen verstoßen, damit das allerwichtigste unangetastet bleibt:

10. Gebot: Lasse niemals einen Unschuldigen sterben

Einstieg

Der Einstieg ist recht einfach. Bereits nach wenigen Sätzen war ich gefesselt und ja auch direkt begeistert. Evan ist ein Charakter, der mich einfach ab dem ersten Moment überzeugen konnte.

Charaktere

Orphan X beziehungsweise Evan ist ein Mann mit einer schwierigen Vergangenheit. Offiziell existiert er nicht und inoffiziell wissen auch nur wenige, dass es ihn gibt. Über Jahre hinweg war er ein Auftragskiller der Regierung und in sämtlichen Ländern wegen mehrfacher Verbrechen gesucht – selbst in seinem eigenen.

Trotz seiner schwierigen Vergangenheit oder aber auch gerade wegen seines Jobs hat er einen Charakter, der mich direkt begeistern konnte. Natürlich ist er teilweise echt kalt und berechnend, doch hinter allem gibt es eine tiefere Moral. Diese entdeckt man erst währen des Lesens und ich muss sagen, es hat mir gefallen wie er mit jeder weiteren Seite, jedem weiteren Kapitel immer weitere Facetten, Kanten und Macken bekommen hat. Wirklich sympathisch, trotz seiner ziemlich tötlichen Wirkung.

Handlung_Stil

Der Schreibstil in „Orphan X“ ist absolut passent. Er ist an den richtigen Stellen bildlich, manchmal recht kaltschnäuzig und teilweise auch ein wenig emotional. 

Auch die Story ist insgesamt abgerundet, spannend und facettenreich. Zusammen ergeben Handlung und Schreibstil eine Achterbahnfahrt, die sich über viel mehr als nur das Lesen erstreckt. Selten hatte ich Bücher in der Hand, die mich beim Lesen so bedingungslos und umfassend mitgerissen haben. Eine echte Offenbarung.

Fazit

Nun, ihr könnt euch vermutlich schon denken, wie meine Bewertung zu diesem Buch ausfallen wird. Es ist absoluug und uneingeschränkt genial. Ich bin restlos begeistert und kann es euch nur ans Herz legen, wenn ihr mal etwas anderes Lesen möchtet als die Jagd nach irgendeinem Möder oder anderen Verbrecher. In Orphan X bewegt ihr euch auf der guten wie auch der schlechten Seite und zwar gleichzeitig und in einer Person.

5-Sterne

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