Ja auf dieses Buch habe ich mich echt gefreut. Lange Zeit habe ich mich gegen Zombies gewehrt (klingt aufregend XD) auch wenn sie im Dystopiegenre eine gern genutzte Grundidee sind. Vor einigen Monaten haben wir dann Walking Dead für uns entdeckt und so habe ich tatsächlich angefangen auch nach Büchern in dem Bereich zu suchen. „Omega Days“ wird vom Verlag damit beworben, dass es ein Buch für alle Fans der WD-Serie wäre.

Das Ende der Welt kommt schnell, aber nicht schmerzlos: Das sogenannte Omega- Virus verbreitet sich mit rasender Geschwindigkeit über den gesamten Erdball und verwandelt alle Infizierten in lebende Tote, deren einziges Ziel die Jagd auf Menschen ist. Nur wer hart im Nehmen ist, hat noch eine Chance, der Armee von Toten zu entkommen, die sich unaufhaltsam ausbreitet und Land für Land, Stadt für Stadt, unter sich begräbt. Und wer so hart im Nehmen ist wie Pater Xavier Church und Waffenexpertin Angie West, hat vielleicht die Chance, die Toten zu besiegen …

Einstieg

Es ist mein erstes Buch in diesem Bereich gewesen und so hatte ich keine wirklichen Erwartungen. Der Einstieg ist recht einfach, bereits nach wenigen Seiten ging es los und ich war echt geschockt. Schnell hatte ich die ersten Seiten gelesen und war echt begeistert, denn ich hatte nicht geglaubt, dass es mich direkt so packen könnte.

Ich glaube meine Tweets zeigen deutlich, wie gut ich den Einstieg ins Buch fand. Es gab kein langes Vorgeplänkel oder ähnliches. Innerhalb weniger Seiten ging es los und dann immer weiter Schlag auf Schlag.

Charaktere

„Omega Days“ wird von einer Reihe an Charakteren getragen, die alle versuchen mit der neuen Situation zurecht zu kommen. Die Handlung springt regelmäßig zwischen ihnen hin und her, sodass der Leser immer auf dem Laufenden ist welche Herausforderungen jeweils gerade bewältigt werden müssen. Die Figuren selbst kommen dabei leider etwas zu kurz. Sie werden kurz mit allgemeinen Infos versehen, Zeit für Lebensgeschichten bleibt nicht. Ich glaube um hier wirklich mehr Tiefe zu erreichen und es den Charakteren zu erlauben sich kennenzulernen, hätte das Buch um einiges umfangreicher sein müssen.

Handlung_Stil

Die Handlung ist rasant, schnell und leider auch etwas verwirrend. Der Einstieg ist wirklich hervorragend aber ab etwa der Hälfte des Buches habe ich begonnen mich zu fragen, wo der rote Faden ist. Es gibt eine Reihe von Charakteren und einen ständigen Wechsel zwischen den Sitationen. Die Kapitel sind zwar mit den jeweiligen Orten benannt, dennoch ist es nicht unbedingt einfach hier den Überblick zu behalten. Viele der Figuren werden auch nur vorgestellt um die Apokalypse noch deutlicher darzustellen und tauchen nur kurz einmal auf. Erst auf den letzten Seiten konnte ich die Verbindung der verschiedenen Handlungsstränge dann tatsächlich eerkennen.

Der Schreibstil ist sehr gut und meiner Ansicht nach absolut passend für ein solches Buch. Es versteht sich von selbst, dass bei einer Konfrontation mit Zombies keine Zeit für lange Unterhaltungen und Diskussionen bleibt. Es geht schlichtweg ums Durchhalten und Überleben.

Fazit

Wie zu Beginn bereits geschrieben hatte ich keine wirklichen Erwartungen und war echt gespannt wie es sein würde. Bekommen habe ich ein Buch mit einem rasanten Schreibstil und einer Fülle an Handlungssträngen. Leider war es dadurch für mich manchmal etwas verwirrend, es fehlte einfach der erkennbare rote Faden. Das störte mich zu Beginn nicht aber zum Ende hin fragte ich mich doch irgendwann wohin die Handlungen führen sollten.

Insgesamt ist „Omega Days“ ein wirklich gutes Buch. Der rasante Schreibstil packt den Leser bereits nach wenigen Seiten. Im weiteren Verlauf hat es meiner Ansicht nach ein paar Schwächen die zu einem Punktabzug führen. Nun kann ich es mit keinen anderen Buch vergleichen, weshalb es mir etwas schwer fällt hier eine Bewertung zu finden. Letztlich habe ich mich aber für 4 Sterne entschieden, denn das Buch konnte mich direkt packen und begeistern. Der schwer erkennbare rote Faden hat das Lesevergnügen zwar etwas beeinträchtigt, insgesamt ist „Omega Days“ aber dennoch ein packendes und unterhaltsames Buch.

4-Sterne

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