Vor etwa zwei Wochen ist endlich (!) der finale Band der Götterfunke Trilogie von Marah Woolf erschienen. Nach den ersten beiden Bänden habe nicht nur ich sehnsüchtig auf sein Erscheinen gewartet. Leider ist diese Sehnsucht auch immer mit Erwartungen belastet, die bei diesem Buch besonders hoch waren.

Ein Verräter hat sich unter die Götter in Monterey gemischt und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist. Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht im Olymp zu besiegeln. Nur gemeinsam können Jess und Cayden dem Kampf der Götter ein Ende machen. Doch Jess ist noch nicht bereit, Cayden zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?

Endlich! Ich kann dieses Wort gar nicht oft genug benutzen. Der gewaltige Cliffhanger am Ende von Band 2 sorgte für ein direktes Aufreißen der Folie und Lesen als ich das Buch endlich (ja ich weiß) in den Händen hielt. Wie würde es mit Cayden weiter gehen. Könnte Jess ihm noch einmal verzeihen? Wäre das überhaupt realistisch? Das Buch beginnt dann auch direkt im Anschluss von „Hasse mich nicht“. So war ich schon nach wenigen Zeilen bereits wieder mitten im Geschehen und habe die ersten Kapitel in einem Rutsch verschlungen.


Verlasse mich nicht - Marah Woolf

 

Fakten zum Buch

Titel: Verlasse mich nicht
Trilogie: Götterfunke
Autor: Marah Woolf
Verlag: Dressler Verlag
Seiten: 464
ISBN: 978-3791500423
Ausgabe: Hardcover – 19,-€
weitere Ausgaben: eBook – 9,99€

Mehr zum Buch findet Ihr auf den Seiten des Verlags.


Leider ist die anfängliche Begeisterung für den finalen Band aber schnell geschwunden. Inhaltlich hinkt er sehr hinter den beiden ersten Bänden hinterher. Während es in „Liebe mich nicht“ und „Hasse mich nicht“ tatsächlich noch eine richtige Handlung gab, zieht sich hier alles in die Länge. Es dreht sich alles nur noch darum ob Jess Cayden verzeiht oder nicht. Eigentlich liebt sie ihn doch, aber sie kann ihm nicht vergeben, obwohl sie will, aber nicht sollte.

Es ist ein ewiges Hin und Her, das wirklich (!) etwa 2/3 des Buches einnimmt. Sonst passiert nicht viel. Natürlich entwickelt sich die Grundhandlung nebenbei auch etwas. Deren Anteil ist aber viel zu gering und so war es lange Zeit einfach langweilig. Erst die letzten ca. 80 Seiten wurden noch einmal richtig gut. Hier stand aber auch das Finale an. Das konnte immerhin überzeugen. Bedenke ich jedoch, dass ich zwischendrin tatsächlich überlegt habe ob ich weiterlese, dann bin ich einfach nur noch enttäuscht. Schade eigentlich, denn die Idee ist gut.

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