Der Schwarze Thron – Die Schwestern

Über kaum ein Buch wird aktuell so viel geredet wie über den ersten Band zu #DerSchwarzeThron. Das liegt natürlich zum Großteil an der aktuell noch laufenden Bloggeraktion zum Buch, an der insgesamt 60 Blogger verteilt auf drei Clans teilnehmen. Aber auch unabhängig von dem großen Trommelwirbel wäre ich auf dieses Buch wohl aufmerksam geworden. Kendare Blake verspricht einen neuen Ansatz für ein aufregendes Fantasy-Erlebnis. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Sie sind Schwestern. Sie sind Drillinge, die Töchter der Königin. Jede von ihnen hat das Recht auf den Thron des Inselreichs Fennbirn, aber nur eine wird ihn besteigen können. Mirabella, Katharine und Arsinoe wurden mit verschiedenen magischen Talenten geboren — doch nur, wer diese auch beherrscht, kann die anderen Schwestern besiegen und die Herrschaft antreten. Vorher aber müssen sie ein grausames Ritual bestehen. Es ist ein Kampf um Leben und Tod — er beginnt in der Nacht ihres sechzehnten Geburtstages …

Ich könnte nun sagen, der Einstieg ins Buch ist seicht gehalten. Er ist wirklich ruhig, verdeutlich aber auch direkt die Härte der Story. Katharine steht auf einem kleinen Schemel und wird regelrecht inspiziert. Sie wird verschiedentlich gekniffen, begutachtet und letztlich doch für nicht gut genug befunden. Sie ist eine der potentiellen Königinnen, muss sich aber noch gegen ihre beiden Schwestern Mirabella und Arsinoe durchsetzen. Das kann sie jedoch nur indem sie beide umbringt und anschließend den Thron besteigt. Hierfür wurde sie über Jahre trainiert und schon in wenigen Wochen soll der Kampf mit der Erwachenszeremonie beginnen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich genial. Er ist innerhalb weniger Sätze derart packend, dass es mir extrem schwer fiel das Buch im Rahmen der Aktion langsam zu lesen. Leider hatte ich es daher auch bereits nach knapp zwei Wochen dann doch durch, aber es ist wirklich nicht aus der Hand zu legen. Auch wenn anfänglich nicht sehr viel passiert, zeigen sich doch schnell die verschiedenen Spannungen der einzelnen Fraktionen. Dadurch entsteht bereits sehr früh ein Sog, der den Leser dazu zwingt immer weiter zu lesen.

Gleichzeitig sind auch die drei Schwestern gut angelegt und mit eigenen Facetten versehen. Während Mirabella mir anfänglich etwas hochnäsig erschien, war Arsinoe eher burschikos. Gut, das liegt vielleicht auch an ihrer Position im Buch und ich bin als Mitglied im #ClanDerGiftmischer eindeutig parteiisch was die Favoritenrolle angeht. Dennoch muss ich sagen, dass Katharine schnell ihre innere Stärke gezeigt hat.

Einen kleinen Minuspunkt hat “Die Schwestern” dann allerdings doch, der sich allerdings erst zum Ende des Buches zeigt: einen mörderischen Cliffhanger. Ich will ihn nicht als Mutter aller Cliffhanger bezeichnen aber er ist definitiv extrem dicht dran. Ich glaube jeder in unserem Clan hat nach dem Ende erst einmal geschaut, ob man schon auf englisch weiterlesen kann, weil das so nicht auszuhalten ist -.- Aber das ist vermutlich Absicht. Band 2 ist leider auch im Orginal noch gar nicht fertig, sodass wir uns alle noch gedulden müssen. Auf Deutsch erscheint die Fortsetzung planmäßig übrigens im September diesen Jahres. Anschließend soll es noch zwei Sequels geben, aber dazu gibt es noch keine weiterführenden Infos.

5-Sterne

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One thought on “Der Schwarze Thron – Die Schwestern

  1. Hallo,

    mir hat das Buch leider nicht ganz so gut gefallen wie dir. Ich finde, dass Kendare Blake richtig gut schreiben kann, dass sie ihr Potenzial aber nicht richtig ausschöpft. Das Ende fand ich so richtig spannend und hätte am liebsten direkt weitergelesen. Mit so einem Plottwist hätte ich nie und nimmer gerechnet.
    Und leider muss ich ja zugeben, dass ich Katharine am liebsten mochte, weil sie einfach die Interessanteste der Drei ist.

    Liebe Grüße von Nanni aus dem Clan der Naturbegabten ;)

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