Um es vorweg zu nehmen: Ich bin vom Cover des Buches restlos (!!) begeistert. Erster Eindruck also sehr gut und ein absolutes Must Have. Glücklicherweise klang der Klappentext dann auch vielversprechend, sonst hätte ich mich in einer echten Zwickmühle befunden.

Die 17-jährige Natalie lebt in einer modernen Märchenwelt, in der Magie festen Regeln unterworfen ist und nach höchstem technischen Standard funktioniert. Dennoch gibt es hier alles, was die Herzen höher schlagen lässt: Schlösser, Einhörner, Riesen – und Prinzen, in die man sich verlieben kann. Doch genau das wird Natalie zum Verhängnis. Denn um dem Prinzen Kilian in einer Gefahrensituation beizustehen, verwendet sie unerlaubterweise Magie und löst damit eine Katastrophe aus. Ein Riese bricht aus dem Zoo aus und verwüstet die halbe Stadt. Und das ist nur Anfang. Bald begehrt das magische Volk überall auf und ehe sich‘s Natalie versieht, verliert sie alles, was ihr lieb und teuer ist. Sie muss erkennen, dass der Grat zwischen Gut und Böse sehr schmal ist, und sich entscheiden, auf wessen Seite sie sich schlägt …

Mal im Ernst: Eine Mischung aus Zukunftsvision und Märchen? Das klingt sicherlich nicht nur für mich interessant. Ich wollte oder vielmehr musste es lesen, da mich diese Mischung derart neugierig machte und ich einfach mehr erfahren musste. Durch diese Mischung hatte ich zudem keine Ahnung was mich erwarten würde, hatte aber fast vermutet, dass der erste Satz mit „Es war einmal..“ beginnen würde. Nun gut, da es in der Zukunft spielt geht das ohnehin nicht aber ich finde es auch nicht schade, dass es keine alternative Variante gewesen ist. Der Einstieg ins Buch ist klar und einfach. Er macht innerhalb weniger Sätze klar worum es sich dreht und zeigt gleichermaßen die märchenhaften Bestandteile wie mögliche Zukunftsvisionen.


Fakten zum Buch

Titel: Almost a Fairy Tale – Verwunschen
Autor: Mara Lang
Verlag: Ueberreuter
Seiten: 400
ISBN: 978-3-7641-7068-4
Ausgabe: Hardcover – 17,95€*

Weitere Informationen zum Buch findet ihr auf den Seiten des Verlags.

Almost a Fairy Tale
Band 1: Verwunschen
Band 2: Vergessen


Natalie ist ein scheinbar ganz normaler Teenager – in einer Welt gespickt von Magie und futuristischer Technik. Während Magie für viele (mich eingeschlossen) etwas sehr faszinierendes hat, sorgt sie in der Geschichte von Mara Lang eher für Besorgnis. Die Menschen haben Angst vor den Magischen und sie daher in verschiedene Stufen eingeteilt. In Abhängigkeit von den Stufen werden den Magischen gewisse Rechte anerkannt oder eben nicht. Magische der Stufe A sind den Menschen in ihren Rechten nahezu gleichgestellt. Glücklicherweise gehört Nat zu den A-Magischen und kann so eine gute Schule besuchen, menschliche Freunde haben und auch von der guten medizinischen Versorgung profitieren. Magische der Klassen B und darunter haben dagegen ein nicht ganz so einfaches Leben. Da dies natürlich alles viel zu einfach und für uns Leser zudem etwas langweilig wäre, muss natürlich etwas passieren. Einige der magischen Sicherungen im Zoo brechen zusammen und so können einige der darin gefangenen Wesen ausbrechen – unglücklicherweise auch ein Riese, der daraufhin in der Stadt für einige Verwüstungen sorgt.

Die Hände erhoben, summte sie mit, und begann, die Melodie zu beeinflussen, indem sie die Töne minimal veränderte.
Zitat S. 25

Natalie war zum Zeitpunkt des Ausbruchs im Zoo und versuchte den Schaden zu begrenzen. Als A-Magische durfte sie jedoch keine Magie wirken, sollte nicht einmal über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen. Dennoch konnte sie scheinbar mühelos in die Banngitter greifen und so versuchen die Löcher zu flicken. Dennoch, es misslingt und sie wird nicht nur für die aus den Ausbrüchen resultierenden Unglücke verantwortlich gemeint. Gleichzeitig ist auch ihr A-Status sowie die A-Einstufung ihrer gesamten Familie gefährdet. Durch das Wirken von Magie hat sie sich strafbar gemacht, denn weder sie noch ihre Familie hat eine Lizenz. Plötzlich wird sie zur Geächteten, von allen verfolgt. Nur ihre beste Freundin Jolli hält zu ihr, und ihr Schwarm Kilian unterstützen sie. Unglücklicherweise werden jedoch auch andere Magische auf sie aufmerksam und ehe sie sich versieht ist sie mitten in einem Kampf um die Vormachtstellung innerhalb der Gesellschaft, im Kampf Gut gegen Böse.

Ich brauche wohl nicht zu erklären, dass die Handlung dadurch sehr turbulent ist. Mara Lang hat wirklich ein Händchen dafür den Leser nicht von Schippe zu lassen. Ihr Schreibstil ist vom Fleck weg fesselnd und ich als Leser konnte gar nicht anders als mit Nat zu fiebern. Es gibt mehrere kleine Spannungsspitzen, bei denen ich fest die Daumen drückte, doch letztlich kam immer wieder alles anders als gedacht. Dabei wurde es keinesfalls unlogisch oder wirkte irgendwie gestellt. Gratulation dazu! Der Nervenkitzel lässt nur selten nach, ich wusste teilweise nicht ob ich nun die Daumen drücken oder schlichtweg fluchen sollte. Packend ist diese Buch in jedem Fall. Wer Fantasy und Zukunftsvisionen nicht abgeneigt ist, der sollte dieses Buch lesen. Es ist definitiv mehr als nur ein hübsches Cover!

2 Replies to “Almost a Fairy Tale – Verwunschen

  1. ein Buch ist welches samt band 2 bisher auf meiner Wunschliste steht und ich unbedingt auhc die geschichten selbst lesen mag weil die story dahinter mich einfach genau anspricht!
    VLG Jenny

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